Auf dieser Seite finden Sie die Konzeption des Kindergartens Wittorf:

 

Inhalt:

 Liebe Eltern

 Die Erzieher/innen

 Die Elternarbeit

 Die einzelnen Bereiche

 Die räumliche Ausstattung unseres Hauses

 Der Außenbereich

 Das Kindergartenteam

 Die pädagogische Konzeption

 Der Tagesablauf

 Die Sonderregelungen zum Sport

 Der Wochenplan

 Die Schließzeiten / -tage

 Zusammenarbeit mit den anderen Institutionen

 Aktivitäten außerhalb des Kindergartens

 

Liebe Eltern

mit dieser Konzeption erhalten Sie Hinweise zur pädagogischen Ausrichtung des Kindergartens Wittorf und weitergehende Informationen rund um den Kindergartenbetrieb.

 

Außerdem erfahren Sie hier unsere verbindlichen Regelungen für den Kindergartenalltag Ihrer Kinder.

 

Der Träger der Einrichtung ist die Gemeinde Wittorf.

Unser Kindergarten besteht seit September 1989. Er war im Feuerwehrhaus untergebracht und bestand aus einer Gruppe mit 25 Kindern im Alter von 3-6 Jahren.

Im August 1995 konnten wir unser neues Gebäude am jetzigen Standort beziehen. Seitdem betreuten wir bis zu 50 Kinder im Alter von 3 – 6 Jahren in zwei Gruppen.

Den Kindergarten Wittorf zeichnet besonders die Zertifizierung als Bewegungskindergarten aus.

Die Qualifizierung gilt jeweils für zwei Jahre und wird laufend durch Fortbildung der Erzieherinnen erneuert.

Seit 2016 nimmt der Kindergarten am „Jolinchen Kids - Fit und gesund in der KiTa“-Programm der AOK teil. Das Programm ist für den Zeitraum bis 2019 konzipiert.

 

Sie haben uns ihr Kind zur Betreuung anvertraut.

Für dieses Vertrauen danken wir Ihnen.

 

gez. Ulrike Hansen

Kindergartenleitung

Stand 15.05.2017

 

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Die Erzieher/innen

sind Partner des Kindes und arbeiten als Gesamtpersönlichkeit mit dem Kind zusammen. Sie kontrollieren ihr Tun ständig in Bezug auf das eigene Verhalten. Für eine gute pädagogische Arbeit ist dies unerlässlich. Nur wenn die Übereinstimmung zwischen Gesagtem und Getanem stimmt, hat das Kind die Möglichkeit, am Beispiel des Partners Verhaltensweisen –wie z. Bsp. Rücksicht und Ehrlichkeit- zu lernen.

 

Der Umgang mit Sprache, Haltung, Gestik und Tat ist ausschlaggebend für den Erfolg unserer Arbeit. Eigenes Hinterfragen der Vorgehensweise verlangt stets eine neue Anpassung an die jeweilige Gruppe. Durch Beobachtung im freien Spiel ist es den Erzieher/innen möglich, Bedürfnisse, Neigungen, Interessen und Entwicklungsbedarf der Kinder zu erkennen und situativ erforderliche Angebote zu machen.

 

In diese Prozesse werden auch die Eltern aktiv eingebunden, um die individuelle Entwicklung des Kindes zu fördern. Die Angebote werden individuell in unseren Tagesablauf integriert.

Die kognitive Entwicklung Ihres Kindes wird durch regelmäßige Bearbeitung des „Förderplans Lernentwicklung“ (ibr Verlag; www.genau-lernhefte.de) dokumentiert. Die Ergebnisse dieser Test erfahren Sie in den Elterngesprächen.

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Die Elternarbeit

Eine erfolgreiche, pädagogische Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kindergarten ist gewährleistet durch:

Elternabende

Themenelternabende

Wahl der Elternvertreter

Elternsprechtag

spontane Gespräche („zwischen Tür und Angel“)

   ausführliche und / oder vertiefende Gespräche bieten wir Ihnen nach Terminabsprache gern kurzfristig an

Bastelabende (thematisch zu Jahreszeiten oder Ereignissen)

Austausch von Informationen

gemeinsame Erarbeitung und Gestaltung von Festen und Feiern (Laternenumzug, Heideblütenfest u.a.)

Mitteilungsbuch – Bringen und Abholen

    - Elternfragebogen

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Die einzelnen Bereiche

Zur Findung der eigenen Identität ermöglichen wir dem Kind eine weitgehend eigene Gestaltung des Tagesablaufes. Das Spiel ist eine kindliche Form von Arbeit. Das Kind lernt, mit sich selbst umzugehen und sich anzunehmen. Durch die eigene Wahl seines Spiels (Frei-, Rollenspiel usw.) und der Mittel (Knete, Farbe, Verkleidung, Arbeitsmaterialien) kann es seine eigenen Bedürfnisse und Phantasien ausleben, schöpferisch und kreativ arbeiten, seinen eigenen Stil finden. Individuelle Begleitung Ihres Kindes durch die Erzieher/innen ermöglicht jedem Kind die individuelle Entwicklung in eigenen Schritten.

 

Strukturierte Bewegungsangebote fördern die gezielte Entwicklung von koordinierten Bewegungen, Ausdauer und Kraft

·       Wir fördern das Sozialverhalten, indem Ihr Kind Konflikte durchlebt, diese aushält und durchhält. Kontakte zu anderen Kindern und Erwachsenen werden aufgebaut und gefestigt. In unserem Haus lernt Ihr Kind im Spiel Regeln zu akzeptieren und evtl. neue aufzustellen.

·       Wir fördern das Verantwortungsgefühl, indem Ihr Kind kleine Dienste und Hilfestellungen bei jüngeren Kindern leistet und Erfolge erlebt.

·       Wir fördern die emotionale Entwicklung, indem Ihr Kind Verschiedene Emotionen, wie Rücksichtnahme, Toleranz, Zurücksetzung und Hilfe, durchlebt und erlebt. Die pädagogische Begleitung durch die Erzieher/innen ist hierbei sicher gestellt, um die Entwicklung Ihres Kindes in geschützter Umgebung zu fördern.

·       Wir fördern die sprachliche Entwicklung, indem Ihr Kind sich unter Kindern unterhält. Auch legen wir Wert darauf, dass Ihr Kind frühzeitig seine/ihre Wünsche –auch gegenüber Erwachsenen- formulieren kann.

·       Für Ihr Kind soll sich daraus entwickeln: Jedes Gefühl ist OK; aber nicht jedes Verhalten

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Die räumliche Ausstattung unseres Hauses

-     2 Gruppenräume, jeder mit eigenem Waschraum

-     Wickelplatz

-     Halle

-     Bewegungsraum

-     Puppenzimmer / Schlafraum

-     Wintergarten / Werkraum

-     Küche

-     Büro

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Der Außenbereich

Unser Außengelände bietet ausreichend Platz für Abenteuer, Versteckspielen, ausprobieren, Fahrten rund um das Gebäude, klettern und balancieren, buddeln und matschen.

Ein Geräteschuppen, ein Bauwagen und Spielgeräte bereichern das Außengelände.

Einmal im Jahr findet ein Arbeitseinsatz mit Beteiligung der Eltern statt, um dieses Gelände zu erhalten bzw. zu erweitern.

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Das Kindergartenteam

Bettina Dorn                 Kommissarische Leitung                     Erzieherin und Dipl. Sozialpädagogin

Christina Schulz            Igelgruppe                                         Erzieherin

Sandy Hertel                 Igelgruppe                                         Sozialpädagogin, zurzeit in Langzeit Erkrankung

Tiana Carius                   Igelgruppe                                         Erzieherin

Julia Malt                       Raupengruppe                                    Erzieherin

Janina Olbrich                Raupengruppe                                    Erzieherin

Katharina Völker             Nachmittagsbetreuung, Springer      Erzieherin

Thomas Gehrmeyer         Nachmittagsbetreuung, Springer      Erzieher

Bianca Moldenhauer        Hilfe für die Mittagszeit

Margot Backeberg          Hauspflege

Außerdem unterstützen uns zeitweise Praktikanten aus den berufsbildenden Schulen.

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Die pädagogische Konzeption

Die familiäre Geborgenheit ist für einen seelisch gesunden Menschen die wichtigste Voraussetzung.

Die Erfahrungen der ersten Lebensjahre beeinflussen in starkem Maße die gesamte Entwicklung der Persönlichkeit des Menschen.

Der Kindergarten arbeitet familienergänzend für das Kind.

Der nationale Kriterienkatalog (Wolfgang Tietze, Susanne Viernickel (Hrsg.): Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder. Ein nationaler Kriterienkatalog; Cornelsen Scriptor Verlag; ISBN 978-3-589-24535-2) ist unsere Richtlinie für die Bildung, Betreuung und Erziehung im Kindergarten.

Die Richtlinien setzen wir durch Förderung, dem jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes entsprechend, in einem mehrjährigen Lernprozess um. Dem Qualitätsmanagement in unserem Hause dient in diesem Zusammenhang die Kindergarten-Skala (KES-R); (Wolfgang Tietze u.a.; Cornelsen Scriptor Verlag; ISBN 978-3-589-25328-9).

Der Kindergarten dient als Erweiterung des Lebensraumes Ihres Kindes und seiner Entfaltungsmöglichkeiten vom dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt. Er schafft einen Erfahrungsraum, in dem Ihr Kind ermutigt wird, sich mit seiner sozialen und kulturellen Rolle auseinander zu setzen.

Grundsätzlich gehören Konflikte und die Chance ihrer Lösung zum sozialen Spiel dazu. Sie machen einen Teil der Lern-und Anregungswerte aus, weil sie eine neue, erweiterte Perspektive auf die Welt zulassen. Ihr Kind lernt, eigene Interessen, Bedürfnisse und Neigungen zu erkennen und zu vertreten.

Das systematische Vermitteln von Kulturtechniken bleibt jedoch der Schule vorbehalten.

Für Ihr schulpflichtiges Kind gibt es in unserem Kindergarten den MAXI-Club. Er bietet dem Entwicklungsstand entsprechend besondere Angebote. Besonderen Wert legen wir hier auf die Zusammenarbeit mit der Grundschule Handorf um Ihrem Kind und Ihnen einen angenehmen Übergang vom Kindergarten in die Schule zu ermöglichen. Dadurch erlebt Ihr Kind diese Zeit als längere Phase der Veränderung. Wir verhindern so einen spontanen „Bruch“ zwischen Kindergarten und Schulzeit. Um den Entwicklungsstand Ihres schulpflichtigen Kindes zu erfassen, wird dieser in den KEKS-Heften (KEKS – Kompetenzerfassung in Kindergarten und Schule; Cornelsen Verlag; www.kekstest-online.de)  erfasst. In unserem Kooperationsvertrag mit der Grundschule Handorf ist festgeschrieben, dass diese Hefte in der Schule weiter genutzt werden.

Als Abschluss des MAXI-Club findet eine Schlafparty im Kindergarten statt.

 

Der Kindergarten bietet den Kindern vor allem viel Raum

und Möglichkeiten zum

 LEBEN LERNEN

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Der Tagesablauf

Bis spätestens 8.45 Uhr ist Ihr Kind im Kindergarten abzugeben, damit es die Möglichkeit hat, sich in die Gruppe zu integrieren und am Spiel teilzunehmen.

Zu spät gebrachte Kinder finden keinen Gruppenanschluss und können dadurch an spontanen Unternehmungen nicht teilnehmen!

An besonderen Tagen gelten Sonderregelungen (siehe Sport).


Das Kind muss persönlich an uns übergeben bzw. abgeholt werden. Sollte Ihnen das nicht (immer) möglich sein, kann -nach Absprache mit uns-, auch eine andere, verantwortungsbewusste Person dieses übernehmen.

Mit einer schriftlichen Vereinbarung kann Ihr Kind im letzten Jahr vor der Schule („Maxikind“) allein nach Hause gehen.


Auf Grund der Betriebszeit kommt es im Laufe des Tages zu einem Betreuungswechsel.

Für die gelegentliche Inanspruchnahme des Frühdienstes, Spätdienstes kann bei der Kindergartenleitung eine Zehnerkarte erworben werden.

 

Zum Start in die Kindergartenzeit bitten wir Sie, sich ca. 1 Woche Zeit für die Eingewöhnung zu nehmen. Den genauen, auf Ihr Kind individuell abgestimmten Ablauf dieser Woche, besprechen Sie bitte mit der Kindergartenleitung.

Für die Kontrolle des Impfstatus Ihres Kindes benötigen wir die Einsicht in den Impfpass des Kindes. Aus begründetem Anlass kann ein ärztliches Attest gefordert werden.

 

Für das 2. Frühstück, das bei uns im Haus täglich in der Gruppe eingenommen wird, geben Sie Ihrem Kind ein belegtes Brot (Vollkorn- oder Mischbrot, belegt mit Wurst und/oder Käse), Obst, geschnittenes Gemüse und / oder Joghurt mit. Wir frühstücken in den Gruppen gemeinsam und anschließend werden die Zähne geputzt.

Alle Kinder, die länger als in der Halbtagsgruppe bei uns betreut werden, nehmen zusammen ein warmes Mittagessen ein.

Die jüngsten Kinder haben die Möglichkeit eines Mittagsschlafs.

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Die Sonderregelungen zum Sport

Unser Kindergarten-Sport findet in der Sporthalle in Handorf statt. Bitte bringen Sie Ihr Kind am entsprechenden Tag so zur Turnhalle, dass Ihr Kind bis 8:15 Uhr in Sportzeug in der Turnhalle ist.

Den Weg von der Halle in den Kindergarten legen wir gemeinsam zu Fuß zurück. Hierbei erlebt Ihr Kind den Lauf der Jahreszeiten. Kraft und Ausdauer werden trainiert. Denken Sie bitte an Kleidung, die der entsprechenden Witterung angepasst ist.

In den niedersächsischen Schulferien findet kein Sport statt.

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Der Wochenplan

Montag           Morgenkreis aller Gruppen in der Halle mit Besprechung der Aktivitäten der Woche.

Dienstag         Gruppentag

Mittwoch        Sport für die MAXI-Kinder. Alle anderen Kinder sind im Kindergarten.

Donnerstag     Sport für die jüngeren und mittleren Kinder.

                       MAXI-Club für die Vorschulkinder.

Freitag           Morgenkreis aller Gruppen in der Halle, nachdem wir gemeinsam das gesunde Frühstück bzw. Müsli zubereitet haben (die Zutaten werden von den Eltern mitgegeben).
Spielzeugtag - bitte nur ein Teil mitgeben. Es dürfen keine elektronischen Spielzeuge mitgebracht werden.

Änderungen – auch spontan - vorbehalten.

 

          Während des gesamten Tages dürfen die Kinder in begrenzter Anzahl ihr Spiel und den Ort ihres Spieles
-auch auf unserem Außengelände- weitgehend frei wählen (Verantwortung, Vertrauen).

 

Deshalb: Kaufen Sie Ihrem Kind gute Regenbekleidung, die im Kindergarten verbleibt.
Wir sind bei jedem Wetter draußen.

Die Kita haftet nicht für den Verlust, die Beschädigung oder Verschmutzung von in die Kita mitgebrachten Kleidungsstücken, Wertgegenständen, Geld oder Spielsachen. Dies gilt auch für Spielsachen, die im Rahmen des „Spielzeugtages“, und Fahrzeuge, die im Rahmen des Fahrzeugtages mit in die Kita gebracht werden

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Die Schließzeiten / -tage

Der Kindergarten bleibt in den Tagen nach Ostermontag,den letzten zwei vollen Wochen der Sommerferien plus den Freitag davor, dem folgenden Montag, , sowie zwischen Weihnachten und Neujahr, an zwei Studientagen und an beweglichen Ferientagen geschlossen. Über die genauen Schließtage informieren wir Sie in unserem Halbjahresplan.

 

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Zusammenarbeit mit den anderen Institutionen

Kindergarten Handorf und Barum, Sprachförderung der MAXI-Kinder durch die Schule, Schule Handorf, Polizei, Verkehrswacht, Gesundheitsamt (Zahnprofilaxe u.a.), Besuch des Zahnarztes (1x jährlich im Kindergarten), Bürgeramt, Landkreis Lüneburg, Jugendamt, Schulen des Umfeldes(14 tägiges Praktikum), Berufsbildende Schulen (Praktikantenausbildung)

 

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Aktivitäten außerhalb des Kindergartens

Besuch von: Bücherei, Heidbäcker, Mühle Bardowick, Feuerwehr, Theater Lüneburg, Polizei…

Spaziergänge, Wald- und Wiesentage, Feste und Feiern (Heideblüten-, Sommer-, Abschlussfest)

Gruppenbesuche zu Hause (Geburtstage, 1 mal in der gesamten Kindergartenzeit )

zusätzliche Nutzung der Sporthalle Handorf

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