KiWi

  Kindergarten der Gemeinde Wittorf

 

Konzeption Kindergarten Wittorf

 

Menschenbild

 

Pädagogische Qualität

 

Das sind Wir

 

Inklusion / Integration

 

! Unsere Meinung zählt !

 

Sprache verbindet …

 

Sprachbildung und Bildungsarbeit

 

BEWEGEN - ERLEBEN - DENKEN - FÜHLEN - HANDELN

 

So geht´s bei uns zu …

 

Nimm Dir den Raum, den Du brauchst …

 

Vielfältigkeit auch bei der Ernährung

 

Elternarbeit

 

Besonderheiten

 

Rechtliches und Schließzeiten

 

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Herausgeber / Träger:

 

Gemeinde Wittorf                                             Kontakt: Kindergarten Wittorf

 

Wiesenstraße 11                                              Bettina Dorn - Kindergartenleitung

 

21357 Wittorf                                              Telefon: 04133-6947  E-Mail: Kiwi-Wittorf@gmx.de       

 

                                                                            

Stand: April 2019                                             

 


 

 

 

   Menschenbild

   Es gibt eine bunt gemischte Vielfalt an Persönlichkeiten mit unterschiedlichen             

   Interessen, Stärken und Schwächen - wir als Team möchten jeden so annehmen   

  und abholen wie er ist und in unserem Hause teilnehmen lassen.

Dabei haben wir sowohl den Einzelnen, als auch die Gemeinschaft im Blick.                                                    Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch dazugehören will und sehen es als unsere Aufgabe an,             dieses zu ermöglichen.                                                                                     

Das ist für uns unabhängig von Herkunft, Kultur und Religion, sowie von Äußerlichkeiten.   

Wir sehen den Menschen und sein Verhalten nicht nur „schwarz oder weiß“, sondern mit all´ seinen   Kontrasten und den vielfältigen Farben.

 

Pädagogische Qualität

Über vielfältige Angebote haben die Kinder die Möglichkeit sich auszuprobieren und im Rahmen ihrer Fähigkeiten und Interessen zu handeln.

Die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Kinder liegt uns sehr am Herzen.                   

Jedes Kind wird individuell gesehen und angenommen.   

 

            Unsere Aufgaben sind:

              - Struktur und Orientierung bieten

              - Sicherheit und Vertrauen geben

              - Begleiten und unterstützen

              - Grenzen und Möglichkeiten zeigen

              - Lehren und fördern

              - Erziehen

              - Trösten

              - Schlichten

              - Zuhören

              - Beraten               

              - Organisieren ...

 

In unserer Raupengruppe und in der Eichhörnchengruppe sind maximal 25 Kinder, die in  der Regel von zwei fest zugeordneten pädagogischen Fachkräften betreut werden. Zeitweise gibt es Unterstützung von einer zusätzlichen Vertretungskraft.

Die Igelgruppe ist unsere Integrationsgruppe mit bis zu 18 Kindern, die in der Regel von drei fest zugeordneten pädagogischen Fachkräften begleitet werden.

An unserem „Team-Baum“ in der Halle können Kinder und Eltern gerne die aktuelle Teamzusammensetzung anschauen.

 

 

Das sind Wir  

Bei uns ist jeder willkommen so wie er ist und wir gestalten gemeinsam unser Zusammenleben.

Unsere Räume laden dazu ein, den Tag nach den individuellen Bedürfnissen zu gestalten.

Unser Haus lebt durch seine verschiedenen Charaktere. Wir ergänzen uns gegenseitig und haben einen wertschätzenden, liebevollen, sowie achtsamen und respektvollen Umgang miteinander.

Gefühle sind wichtig und zeigen uns, was uns bewegt und was wir brauchen, um uns zu entwickeln. Deshalb nehmen wir uns die Zeit ihnen ausreichend Beachtung zu schenken. Es ist ein wichtiger Prozess zu erkennen, dass jedes Gefühl in Ordnung ist, dies aber nicht jedes Verhalten rechtfertigt.

                                                                                                     

Was wir tun, machen wir aus Überzeugung und mit dem Blick auf jedes Kind.  Das bedeutet, die verlässlichen Grundbausteine im Haus stehen gruppenübergreifend fest und im Inneren ist Platz für vielfältige Gestaltung.

Wir wünschen uns von den Eltern, dass sie mit den Grundgedanken unseres Hauses mitgehen.

 

 

Inklusion / Integration

... ist keine Zugeständnis oder Entgegenkommen der Gesellschaft, sondern ein Menschenrecht ...

(vgl. Prof. Dr. Maria Kron/Universität Siegen im Regionalen Konzept vom Landkreis Lüneburg, Juni 2018).

Unsere Haltung ist inklusiv, d.h. wir sehen Unterschiedlichkeiten als Bereicherung und Chance für den Kindergartenalltag. Die Vielfalt von Menschen wird als normal und wertvoll für das gemeinsame Miteinander betrachtet. Der Inklusionsgedanke beinhaltet, dass alle Menschen in ihrer Verschiedenartigkeit bereits dazugehören und nicht in die Gesellschaft integriert werden müssen. Stattdessen sollte sich das System auf die individuellen Bedürfnisse einstellen und so eine uneingeschränkte Teilhabe aller Menschen ermöglichen.

 

Inklusive Pädagogik im Kindergarten Wittorf ist eine Chance für alle in unserem Haus – für die Pädagogen, die Kinder und die Eltern.

Den Kindern ermöglicht dies eine frühzeitige und spielerische Auseinandersetzung mit den Unterschiedlichkeiten von Menschen z.B.

                   - Menschen verschiedener Herkunft,

                   - Menschen mit unterschiedlichem sozialen Hintergrund,

                   - Menschen mit und ohne Einschränkungen/Behinderungen.

 

Über das Wahrnehmen, Anerkennen und Reflektieren können positive Erfahrungen im Umgang miteinander gemacht werden. So kann Vorurteilen und Ausgrenzungsprozessen präventiv begegnet werden und die sozial-emotionalen Kompetenzen der Kinder werden für die Zukunft gefördert.

 

Den Eltern ermöglicht dies beispielsweise

                  sich mit eigenen Unsicherheiten und Vorurteilen auseinander zu setzen und diese abzubauen.

 

Im Austausch mit ihren Kindern und deren Erfahrungen, sowie über das Miteinander mit anderen Eltern und deren unterschiedlichen Lebenshintergründen, kann eine Wertschätzung von Vielfalt und ein bewusster Umgang miteinander entwickelt werden.

 

Inklusive Pädagogik kann einen Grundstein für eine Gesellschaft ohne Isolation oder Ausgrenzung legen, damit mehr Chancengleichheit entstehen kann.

 ! Unsere Meinung zählt !

     Akzeptanz und Vielfältigkeit wird in unserem Kindergarten nicht nur gelebt, sondern bei uns haben die Kinder das Recht ihre Wünsche und Bedürfnisse mitzuteilen, sowie ihre Meinungen und Ideen einzubringen.  

     Dies geschieht in bedürfnisorientierten Gesprächen mit den einzelnen Kindern während des Alltages und … 

            - im Morgenkreis,

               - Gruppenrat,

              - in Kinderkonferenzen.

 

Sichtbar wird dies unter anderem in der Gestaltung der Räume, in der Projektarbeit und in den verschiedenen täglichen Angeboten.

 

                                                                       

Sprache verbindet …

darum findet unsere Sprachförderung alltagsintegriert statt, d.h.

                - Tätigkeiten/Aktionen werden sprachlich begleitet und ausgebaut z.B. beim An- und Ausziehen, bei              

            Tischspielen, beim Basteln, beim Spielen oder dem gezielten Erkunden der Natur.

               -  es werden zusätzliche Sprachanlässe geschaffen, die den Kindern die Möglichkeit bieten etwas von sich

             zu erzählen.

                - über Rituale wie beispielsweise den Morgenkreis, Tischsprüche und Abzählreime wird die Sprachbildung

            spielerisch gefördert.

                    - durch korrektives Feedback werden die Aussagen der Kinder in korrekter Form wiederholt, so dass sie

            sich verstanden und emotional angenommen fühlen ohne vermittelt zu bekommen, einen Fehler gemacht

            zu haben.

                - wir machen Sprache sichtbar über Bilderbücher, Fingerspiele, Bildkarten etc.

 

Innerhalb dieser alltäglichen Situationen ermitteln und dokumentieren wir den individuellen Sprachstand der Kinder.

 

 

     Sprachbildung und Bildungsarbeit

     ziehen sich in unserem Kindergarten

     wie "ein roter Faden" durch den Alltag.

Bildungsarbeit geschieht ganzheitlich und auf verschiedenen Ebenen. Dabei greifen die einzelnen Bildungsbereiche ineinander über, ergänzen sich gegenseitig und bauen aufeinander auf.                                 Wir erweitern die Basis der Kinder familienergänzend und schaffen so gemeinsam mit den Eltern ein Bildungsfundament für die Entwicklung ihres Kindes.                                                                                     Kinder erfassen und begreifen die Welt mit allen Sinnen, folgen ihrem natürlichen Wissensdrang, probieren aktiv alles aus und eignen sich hierüber stetig neue Erkenntnisse an. Und genau hier holen wir sie ab und begleiten die Kinder in ihrem Lernprozess.                                                                                                        Dies kann beispielsweise in der Projektarbeit, in Werk- und Kreativangeboten, bei Bewegungsaktivitäten oder in Ruhephasen, im musikalischen Bereich, sowie dem individuellen Lernstand der Kinder angepasst mit gezielten Angeboten und teilweise auch altersgruppenspezifisch (z.B. Maxi-Club) stattfinden.

 

Jedes Kind wird beobachtet und von uns wahrgenommen. Wichtige Erkenntnisse dieser Beobachtungen dokumentieren wir mit verschiedenen Methoden. Ein Teil dieser Dokumentation ist das Portfolio, welches die Kinder aktiv mitgestalten.

 

Sie als Eltern haben hierüber eine zusätzliche Möglichkeit die Entwicklung ihres Kindes mit zu verfolgen.

 

 

 

BEWEGEN - ERLEBEN - DENKEN - FÜHLEN - HANDELN

 

 Bewegungspädagogik liegt uns am Herzen ...

Sport, Spiel und Bewegung sind in unserem Haus ein wesentlicher Bestandteil im Kindergartenalltag.

Wir fördern die Wahrnehmung und die sensorische Integration ihrer Kinder im Alltag nach den Prinzipien der Bewegungspädagogik und der Psychomotorik.                                                                                                        Dies umfasst alle Bereiche von Bewegungsmöglichkeiten, so beispielsweise kleinere Anregungen im Gruppengeschehen und die eigenständige Nutzung des Bewegungsraumes im Kindergarten.                      Auch das Erobern unseres vielfältigen Außengeländes, auf dem Bäume erklettert werden, mit verschiedenen Materialien das Gelände umgebaut und mit Fahrzeugen genutzt werden kann, gehören zu den alltäglichen Möglichkeiten der Kinder.                                                                                                                                         Zusätzlich bieten wir „Bewegungslandschaften“ im Sinne der Psychomotorik und eine altersentsprechende Förderung mit unterschiedlichen Schwerpunkten an.

 

Die Persönlichkeit des Menschen wird einem entwicklungsorientierten Ansatz folgend über die Anregung motorischer Lernprozesse gefördert. Anders als im regulären Sportunterricht, stehen hierbei Bewegungslernen und Bewegungsausführung im Vordergrund.

 

Der Mensch erschließt sich seine Umwelt handelnd und erfährt dadurch Kompetenzerweiterung in folgenden Bereichen:                                                                                                                                                                Ich-Kompetenz   ….   Sach-Kompetenz   ….   Sozial-Kompetenz

 

Unser Ansatz hierbei ist ganzheitlich, d.h. wir sehen den Menschen mit all seinen seelischen und motorischen Bereichen und somit ist unser Hauptanliegen die Unterstützung der Gesamtpersönlichkeitsentwicklung des Kindes und die Entfaltung seiner Handlungskompetenzen.

 

Im Vordergrund stehen dabei folgende Prinzipien:

 

Kindgemäße Bedürfnisorientierung

                   -  Das Kind wird dort abgeholt wo es steht und auf Wünsche, Anregungen, sowie Ideen wird eingegangen.

 

Selbsttätigkeit

                -  Das Kind wird „selbsttätig“, es werden Raum und Atmosphäre geschaffen und das Kind darf ausprobieren,       es wird ermutigt selbst etwas zu tun.

 

Individuelle Erfolge werden bekräftigt und die Persönlichkeit gestärkt

 

Freiwilligkeit – Wahlmöglichkeiten

              - Das Kind wird befähigt sich zu entscheiden, eine eigene Meinung zu bilden und wird damit             

           wertgeschätzt. Bewegungserkundungen werden wertfrei beobachtet - „es gibt kein richtig oder falsch“.    

           Der grundsätzliche Rahmen, Impulse und Strukturen werden von außen vorgegeben, aber über das „wie“ 

           entscheidet das Kind.

 

Ganzheitlichkeit

                Körper – Geist – Seele werden angesprochen.

 

 

 

So geht´s bei uns zu …

Unser halboffenes Konzept beinhaltet, neben den festgelegten Bestandteilen im Laufe des Tages- und Wochenplanes, genügend Raum für individuelle Freiheiten.

 

Das Ankommen der Kinder in ihrer Stammgruppe, der feste Tagesablauf mit seinen Ankerpunkten und wiederkehrenden Ritualen, gibt den Kindern Orientierung und Sicherheit. Mit diesem Rückhalt und über die Ermutigung durch das pädagogische Personal, lernen die Kinder innerhalb eines verlässlichen Rahmens das Haus und unser Gelände selbstständig zu erkunden und erweitern so ihre lebenspraktischen Kompetenzen.

 

Um den Kindern die Möglichkeit zu geben in Ruhe anzukommen und ein Gruppengefühl zu entwickeln, bleiben sie bis zum Frühstück in ihren eigenen Gruppenräumen.

Danach öffnen wir das Haus nach dem Motto:

 

„Weil wir uns so gerne sehen,                                                                                                                                         dürfen wir ab 10:30 Uhr in die anderen Räume gehen.

Mit den An-Pinn-Schildern - oh wie fein,                                                                                                                  kommen wir in den Glitzerraum, die Werkstatt, den Bewegungsraum,                                                                          das Außengelände und in die anderen Gruppen rein!“

 

 

  

   Nimm Dir den Raum, den Du brauchst ...

   Unsere Räume laden dazu ein, den Tag nach den

   individuellen Bedürfnissen zu gestalten.

 

Im Eingangsbereich unseres Hauptgebäudes gibt es eine große Pinnwand mit gruppenübergreifenden Informationen für das ganze Haus.

 

Die Halle wird im Laufe des Tages vielfältig genutzt. Hier steht unser „Team-Baum“, hinter dem sich eine Lesehöhle für die Kinder verbirgt. Es gibt einen Maltisch und wechselnde Angebote für die Kinder, wie z.B. den Box Sack oder die Schminkecke.

 

Auch das Büro der Leitung wird gelegentlich von den Kindern besucht. Die kleinen Bürohelfer wissen aber ganz genau, dass eine geschlossene Bürotür bedeutet: Jetzt finden hier wichtige Gespräche oder Dinge statt und es soll nicht gestört werden.

 

Die Gruppenräume der Igel und Raupen, jeweils mit Waschraum und Garderobe, sowie einem Wickelplatz, haben zusätzlich eine eigene Pinnwand mit internen Informationen. In jedem Raum gibt es unterschiedliche Funktionsbereiche zum Spielen, Lesen, Malen und eine Rückzugsmöglichkeit in der Kuschelecke.

 

In unserer Werkstatt können alle Kinder in Kleingruppen unter Anleitung erste handwerkliche Erfahrungen sammeln. In diesem Raum dürfen die Maxi-Kinder nach Abschluss ihres Werkstattführerscheines auch selbstständig werken.

 

Im Glitzerraum entspannen die Kinder in ganz besonderer Atmosphäre und haben die Möglichkeit vom Kindergartenalltag abzuschalten.

 

Der Bewegungsraum ist mit unterschiedlichen Dingen ausgestattet, die die Kinder dazu anregen selbsttätig ihr Bewegungspotential zu erproben.

 

In der Küche wird jeden Freitag mit den Kindern gemeinsam ein gesundes Brot-Frühstück oder Müsli-Frühstück für unser Büfett vorbereitet. Die Zutaten hierfür werden von den Eltern mitgebracht und diese haben die Möglichkeit sich in der Gruppenliste einzutragen, wenn sie am Frühstück teilnehmen möchten.

 

Eichhörnchen bauen sich mehrere Kobel und ziehen gerne mal um. Die Kinder der Eichhörnchengruppe wohnen im Container, in welchem es eine eigene kleine Küche, eine Garderobe und einen Waschraum mit Wickeltisch gibt. Ihr Kobel ist über einen Laubengang mit dem Hauptgebäude verbunden und so können sie während der An-Pinn-Zeit in allen Räumlichkeiten des Kindergartens umherziehen.

                                                                                            

Der Team-Raum im Eichhörnchenkobel wird für Besprechungen, Fortbildungen und Elterngespräche genutzt.

In dem Liegestuhl können die Mitarbeiter sich eine kleine Pause gönnen, um danach wieder mit neuer Energie die Kinder zu begleiten.

 

In unserem großen, wunderschönen und zum Teil naturbelassenen Außengelände können die Kinder sich nach Absprache mit den Gruppenkräften alleine bewegen.

 

 

 

Vielfältigkeit auch bei der Ernährung

Eine gesunde Vielfalt wünschen wir uns auch in den mitgebrachten Brotdosen der Kinder.

 

Montag bis Donnerstag wird von zu Hause mitgebracht                                                                

und am Freitag im Kindergarten selbst gemacht.                                                                                                         

Nicht nur bunt, sondern auch gesund!

 

Wer tagsüber hart arbeitet – genau das tun die Kinder bei der Verarbeitung ihrer Erlebnisse und Begegnungen im Kindergartenalltag – braucht Energiezufuhr über gesunde und reichhaltige Nahrungsmittel, sowie Getränke.

 

Darum ist unsere Trinkstation in der Halle den ganzen Tag offen und zugängig für jedes Kind, um sich dort Wasser oder ungesüßten Tee zu holen.

 

Gegessen wird gemeinsam und in Ruhe an den Tischen im Essbereich der Gruppen. Hier wird zunächst gefrühstückt und später nehmen die Kinder, die länger als in der Halbtagsgruppe betreut werden, ihr Mittagessen ein. Für die Nachmittagskinder gibt es in der „Schmausepause“ dann noch einmal einen Snack vom Kindergarten.

 

Auch beim Mittagessen wird bunt gemischt:                                                                                           Vegetarisch, Fisch, Fleisch, Gemüse, Getreide, frisches Obst und süße Leckereien … alles ist dabei! 

Wir nehmen Rücksicht auf verschiedene Kulturen und Religionen, sorgen für Hinweise auf Inhaltsstoffe bei Allergien und hängen den Speiseplan für Sie aus.

 

Nach dem Mittagessen halten wir eine Ruhe-Zeit ein, in der wir den Kindern über Vorlesegeschichten oder Hörspiele eine Pause verschaffen. Hier können sie mit Kissen und in Decken gekuschelt einfach abschalten und träumen, die Augen schließen und in sich versinken. Sollten Kinder dabei einschlafen, dürfen sie natürlich gerne weiter dort ruhen.

 

Elternarbeit

Unsere Arbeit verstehen wir als familienergänzende Unterstützung für Kinder und Eltern. Die Elternarbeit in unserem Kindergarten ist geprägt von gegenseitigem Respekt und einem freundlichen Umgang miteinander. Wir führen eine direkte Kommunikation, d.h. wir reden offen und konstruktiv über die Dinge, die Sie und uns bewegen.

 

Das beinhaltet verschiedene Angebote wie:

 

             -  „Tür und Angel – Gespräche“.

             - Jährliche „Elternsprechtage“ zur Information über den Entwicklungsstand ihres Kindes.

              - Ausführlichere Entwicklungsgespräche, in denen wir uns bei Bedarf mit Ihnen über die Gesamtentwicklung

          ihres Kindes austauschen und Sie mit unserem pädagogischen Fachwissen beraten z.B. zum Thema

          Einschulungsbeginn, Fördermöglichkeiten zu Hause oder in therapeutischen Bereichen.

            -  Gespräche nach Terminvereinbarung für besondere oder vertrauliche Anliegen.

             - Elternabendveranstaltungen, wie Gesamt- und Gruppenelternabend, vor der Einschulung einen

          Kooperationselternabend mit der Grundschule Handorf oder auf Anfrage auch themenbezogene

          Informationsabende für Eltern.

             - Veranstaltungen wie Kindergartenfeste, Frühstücksbesuch am Freitag, Besichtigungstermine für neue

          Interessenten im Kindergarten …

 

Wichtige gruppenübergreifende Informationen hängen an der Pinnwand im Eingangsbereich. Ihre Elternpost erhalten Sie über die Briefkästen der jeweiligen Gruppe und dort finden Sie auch interne Hinweise an der Gruppen-Info-Wand.

 

 

   

       Besonderheiten

Wir haben eine eigene Hompage auf der Sie unter www.Kindergarten-Wittorf.de viele Informationen und Bilder über das „bunte Treiben“ in unserem Haus finden.

 

Zum Start in die Kindergartenzeit bitten wir Sie, sich eine Woche Zeit für die Eingewöhnung zu nehmen. Den genauen, auf ihr Kind individuell abgestimmten Ablauf dieser Woche, besprechen Sie bitte mit den Gruppenkräften. Die 10 goldenen Regeln zur Eingewöhnung, die in der Begrüßungsmappe liegen, werden Ihnen ebenfalls helfen diese Zeit gemeinsam mit ihrem Kind gut zu meistern.

 

Bitte bringen Sie ihr Kind bis spätestens 8.45 Uhr in den Kindergarten. So hat es die Möglichkeit sich in die Gruppe zu integrieren und am Spiel, sowie dem Morgenkreis teilzunehmen.

 

Ihr Kind muss persönlich an uns übergeben bzw. abgeholt werden. Sollte Ihnen das nicht (immer) möglich sein, kann nach Absprache mit uns und einem Eintrag in das Informationsbuch vor dem Büro, auch eine andere verantwortungsbewusste Person dieses übernehmen.

 

Bitte tragen Sie ihr Kind in die Türliste am Gruppenraum ein, denn von Kindern gemachte Einträge können verrutschen oder nicht eindeutig sein. Die Liste ist wichtig und dient im Ernstfall wie z.B. einer Evakuierung bei

Feueralarm dem Überblick, ob alle das Gebäude verlassen haben.

                                                                                                                          
Auf Grund der Betriebszeit kommt es im Laufe des Tages zu einem Betreuungswechsel für die Kinder, die für die Vormittagsplus- oder Ganztagsbetreuung und für die Sonderdienste angemeldet sind.

 

Unser Kindergarten-Sport findet in der Sporthalle in Handorf statt. Bitte bringen Sie ihr Kind am entsprechenden Tag so rechtzeitig, dass ihr Kind bis 8:15 Uhr in Sportzeug in der Turnhalle bei uns ist.

Den Weg von der Halle zum Kindergarten legen wir gemeinsam zu Fuß zurück. Hierbei erlebt ihr Kind den Lauf der Jahreszeiten und benötigt Kleidung, die der entsprechenden Witterung angepasst ist.

Im August (Eingewöhnungszeit mit hoher Kinderzahl) und in der Vorweihnachtszeit im Dezember, sowie in den niedersächsischen Schulferien findet kein Sport statt.

 

Wir machen auch Aktivitäten außerhalb des Kindergartens und besuchen beispielsweise die Bücherei, den Heidbäcker, die Mühle in Bardowick, die Feuerwehr, das Theater Lüneburg, die Polizei…

 

… oder machen Spaziergänge, Wald- und Wiesentage, nehmen am Heideblütenfest in Wittorf teil …

 

… und außerdem darf jedes Kind einmal in der gesamten Kindergartenzeit seine Gruppe zu sich nach Hause einladen (Geburtstagsfeier) …

 

 

 

Rechtliches und Schließzeiten

 

Der Kindergarten haftet nicht für den Verlust, die Beschädigung oder Verschmutzung von in die Einrichtung mitgebrachten Kleidungsstücken, Brillen, Wertgegenständen, Geld oder Spielsachen. Dies gilt auch für Spielsachen, die im Rahmen des „Spielzeugtages“ oder Fahrzeuge, die im Rahmen des Fahrzeugtages mit in den Kiga gebracht werden.

 

Der Kindergarten bleibt in den Tagen vor / nach Ostern (je nach Ferienlage), den letzten zwei vollen Wochen der Sommerferien plus den Freitag davor und dem folgenden Montag, sowie zwischen Weihnachten und Neujahr, an drei Studientagen und an ca. 5 beweglichen Feiertagen bzw. Brückentagen geschlossen. Über die genauen Schließtage informieren wir Sie in unserem Jahresplan.

 

Weitere rechtliche Grundlagen zum Kindergartenbetrieb finden Sie in der aktuellen Benutzungs- und Gebührensatzung für den Kindergarten der Gemeinde Wittorf.

 

 

 

Stand: April 2019